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bracht 1Herzlich willkommen..

auf der Seite der CDU Rhein-Hunsrück.

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Besonders wichtig für unsere Arbeit ist der Dialog mit Ihnen! Welche Themen interessieren Sie als Bürgerinnen und Bürger des Rhein-Hunsrück-Kreis besonders und wofür sollen wir uns verstärkt einsetzen? Haben Sie Anregungen oder persönliche Anliegen? Dann schreiben Sie uns, am besten per E-Mail und wir werden uns um Lösungsvorschläge bemühen.

Den Rhein-Hunsrück-Kreis fit für die Zukunft zu machen – das ist unser Ziel!

 

Ihr

Hans-Josef Bracht MdL

Kreisvorsitzender

UNESCO-Sonderbeauftragte: Nur pinke Tunnelvariante mit Welterbestatus vereinbar!

Bei einem Informationstermin am Oberweseler Oelsberg erneuerte die CDU ihre Forderung, dass im Rahmen der Tunnelerneuerungen zwischen St. Goar und Oberwesel weder das Stadtbild durch Tunnelportale am nördlichen Stadteingang noch die Top-Weinbergslage Oelsberg beeinträchtigt werden dürfen. Mit Nachdruck setzen sich die Christdemokraten daher für die pinke Tunnelvariante, also auch die Umfahrung der Stadt Oberwesel, ein.

„Die Umfahrung von St. Goar und Oberwesel ist die einzige Variante, die den Anwohnern zumutbar ist. Sie würde den Welterbestatus des Oberen Mittelrheintals nicht gefährden und die Attraktivität für die Touristen erhöhen," sagte der Parlamentarische Staatssekretär Peter Bleser MdB während der Ortsbesichtigung mit Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer, der Bürgerinitiative „Oberwesel 22“ und zahlreichen Bürgern. Vielmehr muss man den von Stadtbürgermeister Jürgen Port ins Spiel gebrachten Vorschlag einer Verlängerung der Trasse mit der Umfahrung von Oberwesel konsequent weiterverfolgen.

Auch Staatsministerin Böhmer unterstützt das Anliegen und brachte in ihrer Funktion als Sonderbeauftragte für die UNESCO-Welterbestätten die Information mit, dass nur die pinke Tunnelvariante - namentlich die Umfahrung von Oberwesel und St. Goar - mit dem Welterbestatus vereinbar sei. Alle anderen Varianten würden den Welterbestatus gefährden. Peter Bleser, der von Beginn an die Forderung nach einer Umfahrung der Stadt Oberwesel unterstützt, hatte Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer MdB eigens eingeladen, damit diese sich ein Bild der Situation vor Ort machen konnte. Sie informierte auch über ein Schreiben von Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Alexander Dobrindt, in dem er die Staatsministerin darüber informiert, dass die Variante pink nach den aktuellen Planungsunterlagen der DB AG untersucht wird, um sie in den „Vordringlichen Bedarf“ des Bedarfsplans aufnehmen zu können. Das Ergebnis soll bis Ende des Jahres feststehen. Im Anschluss wird entschieden, welche Variante zum Zuge kommt. Der Minister betonte, dass die Belange der UNESCO und die Sicherung des Welterbes „Oberes Mittelrheintal“ im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens berücksichtigt werden.

Seitens der Bürgerinitiative Oberwesel 22 nutzte der Vorsitzende, Harald Steppat, die Gelegenheit deren Standpunkt darzustellen. Dabei machte er deutlich, dass nur die pinke Variante die volle Zustimmung und Unterstützung der BI findet. Aktuell prüft die Bürgerinitiative rechtliche Möglichkeiten, um die zukünftig weiter zunehmende Lärmeinwirkung, die durch den Schienengüterverkehr verursachten Feinstaubemissionen sowie die drohende Landschaftszerstörung von den Bürgern abzuwenden. Der St. Goarer Stadtbürgermeister, Horst Vogt, betonte, dass bei der von der Deutschen Bahn bevorzugten roten Variante die historische Stadtmauer von St. Goar wegen der erheblichen Eingriffe in großen Teilen zerstört und die Bauphase zu massiven Belastungen der Bürgerinnen und Bürger führen würde.

„Ich teile die Bedenken. Daher werde ich mich weiterhin bei den maßgeblichen Entscheidern für die Variante pink einsetzen“, erklärte Staatsministerin Böhmer. „Mit der Unterschutzstellung unter das UNESCO-Welterbe wurde uns der Auftrag zur Erhaltung und Weiterentwicklung dieser Kulturlandschaft gegeben“, so Port. Mit einer Umfahrung Oberwesels habe man die Chance, dazu einen nicht hoch genug einzuschätzenden Beitrag zu leisten. „Diese Jahrhundertchance dürfen wir uns nicht entgehen lassen. Vielmehr sind wir nachfolgenden Generationen gegenüber verpflichtet diese zu nutzen, um das Mittelrheintal dauerhaft überlebensfähig zu halten“, erklärte Port.

Unter dem Applaus und der Zustimmung zahlreicher Bürgerinnen und Bürger pflichteten die CDU-Vorsitzenden von Kreis- und Gemeindeverband, Hans-Josef Bracht MdL und Rita Lanius-Heck, Landrat Dr. Marlon Bröhr sowie VG-Bürgermeister Thomas Bungert, dieser Einschätzung bei. Um die Region Oberes Mittelrheintal und ihre Bürgerinnen und Bürger zu schützen, ist es aus Sicht des Parlamentarischen Staatssekretärs, Peter Bleser, nötig, dass sich alle Beteiligten mit Nachdruck und Geschlossenheit für einen Umfahrungstunnel einsetzen. „Dann sind unsere Chancen gut“, so Bleser.

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