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bracht 1Herzlich willkommen..

auf der Seite der CDU Rhein-Hunsrück.

Hier haben Sie die Möglichkeit, sich über die Arbeit der CDU im Rhein-Hunsrück-Kreis, den Verbänden vor Ort und Ihrer Abgeordneten in Land, Bund und Europa zu informieren.

Besonders wichtig für unsere Arbeit ist der Dialog mit Ihnen! Welche Themen interessieren Sie als Bürgerinnen und Bürger des Rhein-Hunsrück-Kreis besonders und wofür sollen wir uns verstärkt einsetzen? Haben Sie Anregungen oder persönliche Anliegen? Dann schreiben Sie uns, am besten per E-Mail und wir werden uns um Lösungsvorschläge bemühen.

Den Rhein-Hunsrück-Kreis fit für die Zukunft zu machen – das ist unser Ziel!

 

Ihr

Hans-Josef Bracht MdL

Kreisvorsitzender

Heringsessen 2016 in Simmern

Einerseits werden die Menschen immer älter und es gibt immer mehr sehr alte Menschen. Andererseits wird in den nächsten Jahren die Hälfte der Hausärzte in Simmern ihre Praxis schließen. Bis zu 15.000 Patienten müssen sich dann einen neuen Hausarzt suchen.

Wie angesichts der demographischen Entwicklung die ärztliche - insbesondere die hausärztliche - Versorgung im ländlichen Raum gesichert werden kann, war Thema des traditionellen poltischen Aschermittwochs mit Heringsessen beim CDU-Gemeindeverband Simmern. Im voll besetzten großen Saal des Schlosses begrüßte CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Gerd Peifer die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium und Bundesvorsitzende der Frauenunion, Annette Widmann-Mauz. Anwesend waren auch die Wahlkreisabgeordneten von Bundes- und Landtag, Peter Bleser und Hans-Josef Bracht.

Frau Widmannn-Mauz stellte in ihrem Vortrag dar, mit welchen politischen Entscheidungen die Bundesregierung die Anpassungsprozesse an den demografischen Wandel im Hinblick auf die wohnortnahe, flächendeckende medizinische Versorgung gestalten will. Hierzu hat der Deutsche Bundestag im Juni 2015 das GKV-Versorgungsstärkungsgesetz verabschiedet. Ein Bündel von Maßnahmen soll dafür sorgen, dass weiterhin überall, in Stadt und Land, genügend Ärztinnen und Ärzte für eine hochwertige und bedarfsgerechte Versorgung der Patientinnen und Patienten zur Verfügung stehen. Dazu zählen u.a. Möglichkeiten, Anreize für eine Niederlassung in unterversorgten oder strukturschwachen Gebieten zu schaffen, ebenso wie eine gezielte, kluge Weiterentwicklung der Versorgung.

Als Beispiel führte Frau Widmann-Mauz an: „Wir haben die Residenzpflicht für Ärzte aufgehoben und erleichtern die Gründung von medizinischen Versorgungszentren, indem auf das Tatbestandsmerkmal der fachübergreifenden ärztlichen Tätigkeit verzichtet wird.“ Sie kritisierte zugleich, dass die Landesregierung im Gegensatz zum Bund nicht die notwendigen Weichen stelle, um junge Ärztinnen und Ärzte für den Beruf des Landarztes zu begeistern. Zwar habe die Landesregierung vor zwei Jahren an der Uni Mainz einen Lehrstuhl für Allgemeinmedizin eingerichtet, aber der Lehrstuhl sei erst jetzt besetzt worden.
Der simmerner Allgemeinmediziner Dr. Hans-Josef Sehn brach die Diskussion auf die lokale Ebene runter. In seinem Vortrag stellte er zunächst die Eigenschaften und das Aufgabenspektrum des Hausarztes dar. „Den Typ Hausarzt, wie mein Vater es war, gibt es nicht mehr. Heute will auch der vorwiegend weibliche ärztliche Nachwuchs neben gesicherten finanziellen Verhältnissen geregelte Arbeitszeiten.“ Beides können medizinische Versorgungszentren bieten. Als Leiter eines Arbeitskreises Hausärzte beschäftigt sich Dr. Sehn seit einiger Zeit intensiv mit den Möglichkeiten zur Errichtung eines Hausarztzentrums in Simmern. Bürgermeister Dr. Nikolay berichtete, dass der Stadtrat Simmern beschlossen, ein solches Vorhaben zu unterstützen.

Zum Abschluss der Versammlung riefen Peter Bleser und Hans-Josef Bracht alle Anwesenden auf, von ihrem Wahlrecht gebrauch zu machen und mitzuhelfen, dass künftig in Rheinland-Pfalz wieder eine Poltik gemacht wird, welche die Interessen des ländlichen Raums stärker in den Mittelpunkt stellt.

 

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